Kansas City 2014

Das besondere Treffen der Familien Peine in Amerika


Rosemarie Meyne erzählt

Wir freuten uns schon wochenlang auf das besondere Familientreffen in Kansas. Da wir aus Washington D.C., unserer ersten Station, anreisten, trafen wir vor allen anderen in Kansas ein.

An der Rezeption im La Quinta erhielten wir den Schlüssel und das Programm für die nächsten Tage. Ich rief Jim an und teilte ihm unsere Ankunft mit. Er holte uns ab und zeigte uns die Gegend und sein schönes Zuhause. Cindy wirbelte in ihrer Küche, sie bereitete fleißig die Speisen für das BBQ am Abend vor. Auch ein kurzer Abstecher bei Norma und Milton ließ uns ahnen, auf was wir uns am  Abend freuen durften. Es duftete köstlich nach Apple Pie. 

Mit Begeisterung wurden die "Peine" die nach und nach eintrudelten, begrüßt.

Der nächste Tag begann mit einem ausgiebigen Frühstück. Für uns Europäer ein etwas gewöhnungsbedürftiges Frühstück, amerikanisch eben.  Den Tag gestalteten alle Mitglieder etwas anders. Wir trafen uns mit Friendship Force Freunden aus Omaha, die unseretwegen aus Nebraska angereist kamen. 

Am Abend wurden alle Mitglieder des Familienverbandes in das wunderschöne Haus von Linda und Will Lewis eingeladen. Ein leckeres Buffet stand bereit und wir fühlten uns wie im Kino. Ein besonderes Highlight erlebten die drei „Jungs“, Jay, Christof und Tristan. Sie besuchten mit Jim das Baseballspiel der Kansas City Royals.

Schon um 8.Uhr 30 holte uns der Bus am Samstag vom Hotel ab. Jim, unser Reiseleiter zeigte uns die schönen Seiten und Sehenswürdigkeiten von Kansas City. Die östliche Grenze der Stadt und gleichzeitig die Staatsgrenze von Kansas bildet der Missouri River. Jenseits des Flusses im Staate Missouri liegt der andere Teil der Stadt mit dem Namen Kansas City.

Vor dem Lunch unternahmen wir eine Tour durch das das „Steamship Arabia Museum“

Unser Mittagessen nahmen wir bei Andre ein. Damit es keine Verwechslung gibt, nicht bei unserem Andre Peine, sondern in André's Confiserie Suisse. Lecker, lecker war das Essen.

Mit einem Einkaufsbummel durch das Einkaufszentrum Plaza endete die Tour mit unserem talentierten Reiseleiter Jim.

Um 16 Uhr fuhren wir auf die Lewis Farm. Sie liegt ungefähr eine Autostunde außerhalb der Stadt. Dort war schon alles für ein Western BBQ Dinner vorbereitet. Die „Three Trails West Cowboy Band“ erfreute uns beim Essen mit ihren Western Songs. Wilfried nahm  die Gelegenheit wahr und sang aus vollem Halse: "I wonna go home . . . " mit.

Die Kinder hatten auf den Four Wheelern mächtig viel Spaß.

Will lud einige von uns zu einer besonderen Fahrt durch wilde Landschaft ein. Wir fuhren  an Maisfeldern, Büschen und Seen vorbei, durch hohes Gras und Gestrüpp bis zu seinem gepflegten Gemüse – und Obstgarten. Ich lernte die Osagefrucht kennen, von der ich vorher noch nie etwas gehört hatte. Alles in allem, es war ein gelungener Abend. Einen besonderen Dank an Linda und Will.

Der Sonntag begann mit einem Besuch in der „Nelson Art Gallery“, sogar mit deutscher Führung. Bei dieser  Gelegenheit wurde auch das Gruppenfoto geschossen. Jim hatte alles gut organisiert und im Griff.

Nach dem Essen stand der Besuch der Tutanchamun Ausstellung in der Union Station auf dem Programm. Die Jungs schauten sich lieber das Endspiel der Fußball Weltmeisterschaft im Fernsehen an.

Am Nachmittag, bei der offiziellen Versammlung der Peines überreichte ich den Brief von unserem Peiner Bürgermeister Michael Kessler und die kleine bronzene Eule, die er mir mitgegeben hatte.  Es war eine kurze Versammlung. Zum Abschluss stellte Christof  Göttingen als nächsten Veranstaltungsort vor.

Alles geht einmal zu Ende, nach dem Abendessen begann das große Abschiednehmen. Wir mussten am nächsten Tag früh raus, um unseren Flug nach Denver rechtzeitig zu erreichen.

Ein dickes Dankeschön an Cindy, Jim und alle amerikanischen Familienmitglieder. Es war ein gelungenes Familientreffen, an das wir uns noch lange  und gern erinnern werden.