Brunkensen

Heute ist Brunkensen ein Ortsteil von Alfeld an der Leine. Durch den in einem Tal zwischen Sieben Bergen und Hils gelegenen Ort fließt der saubere Bach "Glene", in dem es noch Forellen gibt und der dem sehenswerten Glenetal seinen Namen gegeben hat. 1393 erbaute die Familie von Goertz-Wrisberg das Gut in der Ortsmitte. 1719 - 1721 erbaute die Grafenfamilie die heutige St. Martinskirche. Das erste Kirchenbuch führt auf 1570 zurück. Vermutlich besaß seit 1425 das Wrisberger Geschlecht das Patronat über die Kirche.

Die Martinskirche war ursprünglich eine katholische Kirche. Ab 1566 sind die Pastoren tätig, welche die “reine lutherische Lehre” predigen. Das Pfarrhaus wurde 1613 erbaut. Es hat den 30-jährigen Krieg überstanden.  Am 22. Oktober 1720 wurde zum ersten mal der Gottesdienst in der neuen Kirche gehalten.

Brunkensen                 Poetchen-Peine


Dössel - Lütgeneder - Rösebeck

Für diese Orte ist eine Linie bis zu dem Beginn der Führung der Kirchenbücher (ca. 1670) nachweisbar. Für Rösebeck ist sogar das Jahr 1567 dokumentiert: damals kaufte einer der Grundherren des Ortes, ein Schöneberg von Spiegel, von einer Witwe Peine einen Hausplatz und einen Garten.

Dössel                     Rösebeck


Wrisbergholzen

WRISBERGHOLZEN liegt südwestlich von Hildesheim zwischen den Naturparks Weserbergland und Harz. Die Entwicklung des Ortes ist eng verbunden mit dem Bestehen des Rittergutes, das in den Händen der Familie Wrisberg lag. Berühmt ist das blaue Fliesenzimmer im Schloß, wo die Wandflächen eines Raumes mit 680 verschiedenen bemalten Emblemfliesen aus der von 1737 bis 1834 in Wrisbergholzen betriebenen Fayence-Fabrik bekleidet sind.

Gleich gegenüber dem Eingang zum gräflichen Gutshof liegt die Kirche des kleinen Ortes die auf noch längere Geschichte zurückblicken kann. Kirchenbücher sind dort ab 1680 geführt.

Wrisbergholzen