Zu unserem 7. Familientreffen hatten diesmal Guido und Karola nach Triebes in Thüringen eingeladen. Die Anreise erfolgte am Freitag, dem 21. Mai 1999 bei strömendem Regen. Die Unterbringung mußte diesmal dezentral an 4 Orten rund um Triebes vorgenommen werden.

Am Freitagabend ab 18 Uhr war unser erstes zwangloses Treffen im Gasthaus « Zum Forsthaus » in Leitlitz angesagt. Aufgrund der Verkehrsverhältnisse an diesem Tag trafen die letzten Teilnehmer doch erst gegen 20 Uhr ein. Die Begrüßung der Teilnehmer untereinander war immer wieder sehr herzlich, so wie in einer richtigen Familie. Nach einem gemeinsamen Abendessen bei regem Erfahrungsaustausch beendeten wir den ersten Abend und fuhren in unsere Quartiere.

22. Mai 1999

Am Samstag, 9 Uhr, stand eine Busfahrt zum Grenzmuseum Mödlareuth an der thüringisch-bayerischen Grenze auf dem Programm. Der Bus fuhr mit den ersten Teilnehmern ab Triebes, dann wurden Lotte, Gretel, Claus, Elli und Karl-Heinz in Quingenberg abgeholt. Der nächste Halt in Zeulenroda, Pension       « Kastanienhof » nahm weitere Peines auf. Letzter Zustieg dann in Leitlitz fUr den Rest der Sippe.

Wir fuhren durch eine herrliche frühsommerliche Landschaft, vorbei an ausgedehnten Rapsfeldem zu unserem Ziel. Angekommen in Mödlareuth wurde allen beim Anblick der ehemaligen Grenzbefestigungen, sowie beim geführten Besuch des Grenzmuseums die unselige deutsch-deutsche Vergangenheit wieder voll ins Bewußtsein gerufen. Hier bleibt nur der Wunsch: « Nie wieder ».

Gegen 12Uhr bestiegen wir wieder unseren Bus und fuhren durch malerische Ortschaften zu unserem Tages- und Tagungsziel Gasthof « Vogelnest » in der Gemeinde Loitsch / Landkreis Gera. Der Gasthof « Vogelnest », ein sehr heimeliges Gebäude, ließ doch aufgrund seiner Bauweise bei einigen von uns Platzangst aufkommen. Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken begann um 16: 15 Uhr die traditionelle Sitzung des Familienverbandes, deren Verlauf im Protokoll aufgezeichnet ist.

Großes Tisch- und Stühlerücken nach Ende der Sitzung, um Platz zu schaffen für die Auslegung des bis zu 6m langen Stammbaumes, den André nach mühsamen Kleben erstellt hatte. Die gleiche Mühe und Arbeit hatten auch Uwe und Marion aufgewendet. Es waren in zwei Gasträumen 4 Stammrollen ausgelegt.

Großen Beifall erntete auch der selbst gedrehte und vertonte Schmalfilm von Paul aus Nürnberg, den er bei unserem letzten Treffen in Wilhelmshaven gedreht hatte. Wir können allen nur unseren herzlichen Dank aussprechen.

Vor Beginn der Sitzung war die Presse zu Gast. Dabei wurde auch unser Gruppenfoto erstellt. Leider mußten sich Rolf und Frau aus familiären Gründen von uns verabschieden, sie traten noch am Abend die Heimreise an. Nach dem gemeinsamen Abendessen brachte uns der Bus gegen 21 Uhr in unsere Unterkünfte zurück.

23.05.99

Da es Sonntag war, durften wir eine Stunde länger schlafen. 10 Uhr war Start für die heutige Tagestour. Wir fuhren durch das Saaletal in die Nähe von Kahla, zur Leuchtenburg. Bei der Ankunft am Parkplatz herrschte schon reger Touristenverkehr. Bevor wir das ritterliche Treiben auf und einen herrlichen Fernblick vom Berg erleben durften, war erst noch der Fußmarsch auf steilem Weg zu absolvieren.

Jeder von uns Peines konnte hier oben auf der Burg die Zeit bis 16:30 Uhr auf seine eigene Weise verbringen. Wir, Werner, Erika, Walda und Rudolf, verbrachten einen Teil davon beim Anstehen nach einer Thüringer Rostbratwurst, wobei das Warten durch ein von Erika spendiertes Bier verkürzt wurde.

Zum Abschluß des Tages dann die Rückfahrt nach Triebes ins Hotel « Goldener Löwe ». Den offiziellen Abschluß unseres Familientreffens bildete auch hier ein gemeinsames Abendessen in schöner Umgebung. Zwischendurch bekundeten alle Anwesenden durch Ihre Unterschrift auf die ausgelegten Karten ihr Mitgefühl und ihre Genesungswünsche für unsere kranken Namensvettern. Am gleichen Abend traten Kurt und Frau die Heimreise nach Nürnberg an.

Am Montag, 24.5 .99 erfolgten dann weitere Abfahrten. 14 Teilnehmer wollten mit Guido und Karola eine Wanderung unternehmen. Näheres ist dem Verfasser jedoch nicht bekannt.

Fazit: Es war wieder ein gelungenes Familientreffen, auch der Wettergott meinte es gut mit uns.

Großen Dank an die Organisatoren Guido und Karola!

Wir freuen uns schon heute auf Berlin 2001.

Beste Gesundheit und viele Grüße,

Walda und Rudolf

Aschaffenburg